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Geschichte des Havanna Kaninchen

Geschichte


Es ist bekannt, dass sich bereits im 17. Jahrhundert braunwildfarbige und nicht wildfarbige   Kaninchen darunter befanden

Die eigentlichen Anfänge der Havanna Kaninchenzucht werden usn von H. Kemp, Grevenbroich und von F. Joppich, damals Zürich, den Gründern der ersten Havanna Kaninchenzüchter Clubs überliefert

Kurz vor der Jahrhundertwende war in einem Wurf rasseloser Hauskaninchen des Landwirts de Honders in Ingen/Holland ein Pärchen braun-weiß gescheckter Jungtiere aufgetreten.

Um die unbekannte Neuheit der Öffentlichkeit zu präsentieren, stellte er die beiden Tiere 1899 anlässlich der Großen Geflügel- und Kaninchenschau in Utrecht aus.

Die Tiere erregten besonders wegen ihrer rot durchleuteten Augen großes Aufsehen und man nannte sie deshalb aucdh "de Honders Ingensche Feueraugen".

Trotz des hohen Preises von 20 Gulden wurden die Tiere von den Züchtern J. van de Horst und J. Heisert erworben. Beide gingen daran, durch Inzucht die tiefbraune Farbe zu konsolidieren, um die Scheckung - vermutlich Holländerzeichnung - zurück zudrängen.

Die Häsin ging ein und der Rammler wurde mit verschiedenen Rassen gepaart. Daraufhin fielen immer wieder in den Würfen auch braune Tiere, mit denen weitergezüchtet wurde. Am Ende stand das tiefbraune "Biberkaninchen".

Die Tiere aus der eigenen Zucht wurden von J. Heisert durch den Züchter Pit Schellings nach Frankreich weiter verkauft. Die Tiere von van de Horst und Heisert wogen rund acht Prund und zeigten im Wienertyp stehend eine satte, glänzende und tiefbraune Farbe.

Doch für die beiden holländischen Schläge interessierte man sich jedoch in Deutschland nur wenig, da nur Tiere aus Frankreich bezogen wurden.

Eine Dame Lemariè aus Evrenx in Nordfrankreich hat bei verschiedenen Kreuzungen ebenfalls Kaninchen mit "braunem Pelz" heraus gezüchtet und damit weiter gearbeitet.

Eugène Meslay, Surdeval, ein bedeutender französischer Kaninchenzüchter seiner Zeit, hatte einige dieser Tiere selbst im Stall und exportierte diese in großen Mengen nach Deutschland und in die Schweiz.

Ein Bezieher davon, war A. Ris aus Biel in der Schweiz. Er war der Erste, der die Havanna Kaninchen in Deutschland ausstellte, nämlich im Jahr 1906 einen Rammler und eine Häsin in Hamburg.

Diese Tiere schenkte er dem damaligen Preisrichter E. Behrens aus Leipzig. Behrens zeigte die Rasse 1907 erstmalig in Leipzig und im gleichen Jahr wurde die Rasse anerkannt.

Aufgrund der riesigen Nachfrage mussten damals horrende Preise von  100 Reichsmark und mehr für Jungtiere bezahlt werden. Der Nachfrageschub war deshalb so groß, weil die Erwartung darin bestand, man könne mit diesen Tieren ein nahezu perfektes Imitat für den Edelmarderpelz erhalten. Als die Erwartungen sihc als Trugschluss heraus stellten, lies das Interesse an den Havanna Kaninchen spürbar nach.

Im dritten Reich galt die Rasse als unwirtschaftlich und 1938 wurde sie dann den Sportrassen zugeordnet. Nach dem II Weltkriegmusste aus den spärlichen Resten die Zucht des Havanna Kaninchens wieder neu aufgebaut werden.

Anfangs verlief der Zuchtaufbau schleppend, doch irgendwann begann es mit der Rasse wieder aufwärts zu gehen. So standen im Jahr 1980 auf der Bundeskaninchenschau in Hannover wieder 312 Havanna Kaninchen.

Auch heute erfreut das Havanna Kaninchen wieder mehr Zuchtfreunde!


Quelle: Expertenwissen Rassekaninchenzucht, Alaska- und Havannakaninchen, Hans-Peter Scholz, Oertel + Spörer Verlags-GmbH +Co.KG, 2008



 
   
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